

Hanzt
Ein Stück über die Natur der Menschen und Vögel.
„Einmal bin ich in eine Waschmaschine hineingehüpft. Die Welt hat sich dann draussen vor mir gedreht. Da habe ich gedacht, dass es eigentlich doch relativ einfach ist, die Welt zu verstehen, wenn man sich selber auch mitdreht.“ (Michael Stauffer)
HANZT Premiere am 21. Oktober 05 in Bern, weitere Aufführungen in Genf, Ascona, Steckborn, Basel, Zürich
Anfragen für weitere Aufführungen bitte an BewegGrund E-Mail oder Tel: +41 (0)31 35 140 21
Eine DVD von der Premiere von HANZT kann unter E-Mail gegen einen
Unkostenbeitrag von FR. 20.- bestellt werden.
Artikel im Tages-Anzeiger Zürich (pdf, 70kB)
"Wer ist schon gerne an den Rollstuhl gebunden und vor allem, was machen wir mit denjenigen, die es sind? Behinderte Menschen haben Botschaften, ihr Blick auf unsere - heile - Welt ist ein anderer. Der Schweizer Autor Michael Stauffer nimmt sich diesen Botschaften an, indem er für HANZT die Perspektiven des Rollstuhlfahrers Hans Bollhalder in eine griffige, ja satirische Prosa übersetzt. Hans fährt dazu Rollstuhl: Schweigsam, geniesserisch lässt er die Rezitation des Texts durch den Raum perlen. Lässt seine - unsichtbaren, unhörbaren - Gedanken tanzen. Heute kommt er in HANZT auf seine Rechnung. Die Tänzerin Anna Röthlisberger nimmt es auf mit seinen Sehnsüchten, fährt mit auf dem Rollstuhl, umwirbt, umschmust ihn. Sie verleiht seinen Gedanken Raum und Atem. Röthlisberger hat keine Berührungsängste und grad das macht das Stück so wunderbar sinnlich, grad weil es immer ein Spaziergang auf Messers Schneide bleibt. Die Grenzen zwischen Normalität und Behindertsein sind nicht aufgehoben aber für einmal in eine neue Perspektive gedrängt: Rollstuhlfahrer haben uns etwas zu erzählen, dass wir selten zuhören, ist unser Problem. Dass Gratwanderungen eine wunderbare Poesie innewohnt, dafür ist HANZT, Choreographie Susanne Schneider, Dramaturgie Marco Läuchli, Tanz Hans Bollhalder, Anna Röthlisberger, Antonio Quiles, Musik Simon Hostellter das beste Beispiel."
Esther Sutter, freie Journalistin im Bereich Tanz, Mitglied des Stiftungsrates Pro Helvetia
Choreografie: Susanne Schneider
Tanz: Manuela Calleja, Andrea Emmenegger, Sonia Rocha, José Manuel Muñoz, Daniel Parejo, Konrad Stokar
Tanz: Anna Röthlisberger, Hans Bollhalder, Antonio Quiles Villanueva
Text: Michael Stauffer
Komposition: Simon Hostettler
Dramaturgie: Marco Läuchli
Kostüme: ugli
Licht: Clóvis Inocêncio